
Vorwort:
Puuh Leute ich muss durchatmen…
Seit vorgestern ist die erste Folge der neuen Scrubs Staffel auf Disney+ verfügbar und gerade habe ich sie mir endlich angeschaut.
Ich war mächtig mächtig highb’d (hö hö) und was soll ich sagen…
Alter Alter Alter.
Handlungsabriss:
JD arbeitet mittlerweile als Concierge-Arzt und muss aufgrund einer ins Krankenhaus eingelieferten Patientin das „Sacred Heart“ aufsuchen, wo er direkt auf Carla trifft und im Anschluss Turk überraschen will.
Bei diesem Wiedersehen wird schnell klar, dass die Zeit bei jedem ihre Spuren hinterlassen hat.
Nach einem kurzen Wiedersehen mit Elliot, von der JD mittlerweile geschieden ist sucht er dann seine Patientin auf. Bei dieser angekommen, stößt JD auf einen arroganten Jungarzt und diskutiert mit ihm über dessen Diagnose (JD beharrt darauf, dass ihr nichts fehlt und sie entlassen werden könne), als Dr Cox auf den Plan tritt. Dieser begleitet JD ein Stück durch die Klinik und weist auf die Schwächen der neuen Generation von Assistenzärzten hin. Parallel enttäuscht Turk im OP zwei junge Assistenzchirurginnen durch seine frustrierten Äußerungen bezüglich eines Patienten. Alles in allem steht es nicht zum Besten.
Turk ist völlig ausgebrannt und Dr. Cox Lehrmethoden sind denkbar ungeeignet für die neue Generation „Gefühlsduselig“. Genauso ärgerlich ist allerdings, dass Dr. Cox scheinbar auf Seiten des jungen Dr. Park steht und beschließt JDs Patientin weiterhin stationär unter Beobachtung zu behalten obwohl mittlerweile der Nachweis erbracht wurde, dass der Dame nichts fehlt, wie JD es von Anfang an gesagt hat.
Persönliche Meinung (Achtung: Kann Spoiler enthalten.)
Fazit:
Oh mein Gott.
Es nach so vielen Jahren zu schaffen, dass man das Gefühl hat man hat die Serie soeben beendet und dies sei eben die neue Folge, die erst am nächsten Tag erscheint ist an sich schon Bewundernswert aber Leute Leute Leute…. ab Minute 17:50 ist kein Halten mehr. was in den letzten 5 Minuten Passiert ist so unfassbar genial umgesetzt…
Absolut alles richtig gemacht. Ich kann rein gar nichts beanstanden.
Fühlte sich genau an wie in den 2000ern wenn man die Schlüsselszenen zum ersten Mal gesehen hat.
Wahnsinn
Positives:
Einfach alles ist Stimmig. Nichts wirkt irgendwie gezwungen oder aufgesetzt. Meiner Meinung nach ist auch keiner der jungen Assistenzärzte irgendwie überspitzt dargestellt oder irgendwelche Befindlichkeiten stark überzeichnet. Die Folge zeichnet ein Bild von der Arbeitswelt und den Herausforderungen, die heute Realität sind. Übertriebene Rücksichtnahme, die jeglicher Effizienz entgegen steht zum Beispiel. Oder disziplinarische Maßnahmen die auf etwas direktere Ansagen folgen.
Es ist einfach wunderschön dargestellt und so liebenswert realitätsnah.
Auch das Wiedersehen mit alten Bekannten wirkt nicht erzwungen. Alles ist ganz selbstverständlich und glaubwürdig in die Handlung eingeflochten und entlockt einem jedes Mal ein Lächeln.
Ich hatte zunächst die Befürchtung der Auftakt könnte gehetzt wirken, weil man die ganzen Serienlieblinge durchmarschieren lässt, aber weit gefehlt.
Negatives:
Was die Qualität der Folge angeht kann ich nichts negatives nennen.
Einzig die Befürchtung, dass nach dem Ende der Folge absehbar sein könnte, dass uns Dr. Cox nur sehr kurz in dieser neuen Staffel begleitet.
