Kurzes Review zu „Megabonk“

Ich könnte meinen Kollegen dafür erdrosseln, dass er mich auf dieses Game aufmerksam gemacht hat.
Das ist eigentlich schon das Statement, was alles beschreibt.
Ich kann nicht aufhören… Argh!

In den ersten paar Minuten war ich ehrlich gesagt absolut nicht begeistert.
Ich empfand das Spiel als „Joa.. Vampire Survivors in 3D halt..“
Die Steuerung fühlte sich zunächst relativ „hakelig“ an und auch sonst war nichts daran spektakulär.

Aber dann…

Wenn die ersten paar Quests gemacht sind, man die ersten Synergien zwischen Charaktereigenschaften, Items und Tomes entdeckt hat ist alles zu spät.
Der Drang immer übertriebenere Builds zu erstellen und immer höhere Highscores zu erzielen lässt einen nur schwerlich los.

Oft denkt man: „Ja komm, so ne kleine Runde zwischendurch… Geht ja fix“ und dann sind plötzlich 90 Minuten rum und man fragt sich leicht beschämt „Was mach ich mit meinem Leben?“

Aber ist es nicht auch das was wir uns von Spielen wünschen?
Harmloser, kurzweiliger Eskapismus der einfach Spaß macht?

Dies bietet „Megabonk“ definitiv.
Mit seinen derzeit 20 Charakteren, 240 Quests und über 70 Items, die sich zu wahnwitzigen Synergien kombinieren lassen ist ein langlebiger Spaß garantiert, bei dem zwei Runden sich in irgend einer Art und Weise gleich anfühlen.

Chapeau an den Solo-Entwickler Vedinad

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